Dienstag, 21. September 2021

SCHAURIG, SPANNEND, RÄTSELHAFT

 Am Dienstag, den 28. September 2021 liest Dietmar Füssel ab 19 Uhr aus seinem neuen Roman ‚Ricardi‘.



Füssels neuer Roman ist eine originelle Verknüpfung einer melancholischen Liebesgeschichte mit Elementen des klassischen Schauerromans. Er erzählt die Geschichte dreier junger Künstler, deren Leben sich durch die Begegnung mit einem mysteriösen Gemälde aus dem 17. Jahrhundert mehr und mehr in einen Alptraum verwandelt. Dieser Alptraum gipfelt in einer erschreckend realistischen Vision, deren wahre Bedeutung der Hauptheld und Ich-Erzähler erst viele Jahre später erkennt. Und auch wenn das Leben weitergeht, ist doch nichts mehr wie zuvor.

„Schlafende Hunde soll man nicht wecken. Und erst recht keine schlafenden Dämonen.“

Da Dietmar Füssel vor einigen Monaten nach St. Georgen im Attergau übersiedelt ist, ist diese Lesung möglicherweise für längere Zeit seine letzte in seiner langjährigen Heimatstadt Ried.

(Franziskushaus, Riedholzstr. 15 a, Ried i.I., Dienstag, 28. September 2021, 19 Uhr, Eintritt: € 8,00)

Mittwoch, 21. Juli 2021

Zeit für Utopien zwischendurch?

Reflexionen zum Thema „Utopien“ angeregt durch die Online-Aufführung eines Lesedramas von Corinna Antelmann

von Elisabeth Strasser


Ist heute eine Zeit für Utopien?
Oder eine Zeit, über Utopien nachzudenken, wenn schon nicht, sich welche auszudenken?

Einen Versuch in diese Richtung unternahm Corinna Antelmann am Sonntag, 4. Juli 2021.
Unter dem Titel „Wir werden so lange werkeln, bis alles ist, wie wir es haben wollen“ begann um 19 Uhr eine Live-Online-Lesung, der Antelmanns Theaterstück „Der Schwierige Raum“ in stark gekürzter Fassung zugrunde lag. Die Autorin selbst übernahm dabei eine Rolle, weiters Thomas Bammer und Florentina Kutschera – beide in der jeweiligen Rolle als ultra-realistischer Skeptiker und als abgehobene Idealistin trefflich besetzt. Christian Oberndorfer trug mit Digitalisierungsberatung zum Gelingen bei. Und nicht zuletzt übernahm das Publikum eine durchaus nicht unwichtige Rolle: in Form einer Abstimmung am Ende.


Online-Format

In einer Zeit, in der – endlich – wieder Veranstaltungen in der realen Welt möglich sind, gab es also eine Online-Lesung mit Publikumsbeteiligung mittels Zoom.

Geplant war dies natürlich schon lange, zu einer Zeit, zu der noch nicht absehbar war, wann Lesungen wieder durchführbar sind. Dieser den Umständen geschuldete Aspekt ist evident, trotzdem passte diese Form treffend zu dem Thema (Vergleichbares wurde bereits mit der „Utopischen Nacht“ im Oktober 2020 in der Echtwelt, in Ottensheim, aufgeführt *), denn die digitale Welt hat etwas Utopisches an sich, das vor einigen Jahrzehnten noch völlig unvorstellbar gewesen wäre. Mit all ihren Gefahren freilich, die von Totalüberwachung bis Falschinformationen reichen, sodass das Dystopische nicht weit entfernt ist. Jedenfalls wurde mit dieser Form möglich, dass theoretisch Menschen auf der ganzen Welt daran hätten teilhaben können, sofern sie davon wussten oder zufällig darauf stießen. Dennoch erstaunlich, dass die Zahl der Anteilnehmenden … nun, recht überschaubar war. – Woran das lag, darüber mag man spekulieren: am Wetter, an der gleichzeitigen Fußball-EM, an der Übersättigung durch Online-Formate … Oder am Thema gar?


Der leere Raum, kopflastige Denkkonstrukte und Utopien zu Utopien

Das Lesedrama beginnt mit der Vorstellung eines leeren Raumes, oder eines weißen Blattes. Mit dem Traum, alles von Menschen Gemachte von Anfang an neu zu gestalten. Oder den Reset-Knopf zu drücken. Ein Schöpfungsakt, der eine Welt nach den eigenen Vorstellungen zu entwickeln vermag. Vorstellungen, die sich – sobald zwei oder mehr Personen beteiligt sind –, durchaus widersprechen können. Da fangen bereits die Probleme aller Utopien an. Bestenfalls werden Kompromisse möglich.

Utopien – von denen einige historische im Lesedrama vorgestellt werden – entstehen jedoch nicht im leeren Raum. Und den Reset-Knopf, der alles auf Start zurücksetzt, gibt es in der realen Welt nicht. Utopien sind eine Reaktion auf gegebene Verhältnisse, auf gesellschaftliche Verfallserscheinungen, auf eine Welt, die weit entfernt ist von einer gerechten Welt und einem idealen Zusammenleben. Aus dem „so ist es, und wir wissen, dass es so nicht gut ist“ entwickeln sich Vorstellungen, wie es besser sein könnte. Gedankenkonstrukte.

So faszinierend die Vorstellung auch ist, eine Gesellschaftsordnung gleichsam auf dem Reißbrett zu entwerfen, kann es so nicht funktionieren. Dafür ist das Leben zu vielschichtig, zu komplex. Kein einzelner Mensch kann alles, was das menschliche Zusammenleben und dessen Organisierung betrifft, vollständig überblicken und für alles eine Lösung finden. Und schon gar keine, bei der sich nicht einzelne oder viele ausgegrenzt, übergangen und benachteiligt fühlen, oder andere sich ihre Schlupflöcher suchen, um Reichtum und Macht anzuhäufen und damit für neue Ungerechtigkeit sorgen. Das ist wohl der Grund, warum Utopien durchwegs scheiterten, sofern sie in ganz wenigen Fällen überhaupt umgesetzt wurden, und schlimmstenfalls genau das Gegenteil des Beabsichtigten, eine gerechtere und freiere Gesellschaft nämlich, eintrat und es in Diktatur und Zwangsherrschaft endete.

Trotzdem: Wenn es nicht immer wieder Menschen gibt, die sich Alternativen überlegen, ihre Vorstellungen einbringen, wie eine gerechtere Welt und eine freiere Gesellschaft möglich werden, sind wir eigentlich am Ende. Alles würde stillstehen in einem trostlosen, hoffnungslosen Zustand, darum braucht es immer wieder neue Ansätze. Und Utopien. Allerdings besser nicht in der Form, dass ein einzelner Mensch – sei er noch so gebildet und wohlmeinend – sich etwas überlegt. Auch nicht in der Form, dass eine Gruppe – sei sie auch noch so breit vielerlei Interessen abbildend – das tut. Eine wirkliche Utopie für Utopien wäre, dass immer mehr Menschen sich dessen bewusst werden, was ein gelingendes Leben und eine gerechte Gesellschaft ausmacht und danach – freiwillig – handeln. Damit verbunden wäre jedoch eine radikale Änderung der Einstellung der meisten gegenüber der Gesellschaft und dem ganzen Leben. Was dem entgegensteht, liegt in der menschlichen Natur begründet, in der Angst (von Existenzangst bis Verlustangst) und mangelndes Vertrauen (in sich selbst, in anderen Menschen oder ins Transzendente) allzu stark sind, woraus all das, was ein gutes Leben für möglichst viele verhindert, hervorgeht: Gier, Machtmissbrauch, Ausbeutung, Neid, Eifersucht und was es derlei noch allerlei gibt.

Wie käme es, wie kämen wir dazu, diese Einstellung zu ändern? Das ist die schwierigste aller Fragen, denn diese Änderung der Einstellung müsste bei allen Einzelnen aus freiem Willen geschehen, wenn dem nicht so ist, wäre schon wieder Zwang nötig, der der wirklichen Utopie einer gerechten und freien Gesellschaft widerspricht.
Erziehung, Bildung – in Form von Wissen genauso wie Herzensbildung – könnten einen wesentlichen Beitrag leisten. Genauso wie die Kunst, einerseits im Darstellen des Besseren, andererseits in der Warnung: Wenn wir so miteinander und mit der Umwelt umgehen, kann es nur böse enden.

Das wären und sind kleine Schritte, die tatsächlich auch geschehen sind und geschehen.
Darauf dürfen wir nämlich nicht vergessen: Bei allem Kritikwürdigen, bei allen Rückschritten, die sich immer wieder ereignen, tat sich im Laufe der Geschichte doch einiges in Richtung einer besseren Welt. Und etliches davon war letztendlich von jenen angeregt, die ihre Utopien vorstellten, nicht unbedingt, um sie eins zu eins real umgesetzt zu sehen, sondern um Gegebenes zu hinterfragen, und die damit immer aufs Neue Menschen dazu brachten, ihre Ideen weiterzutragen und neu in ihrer Zeit aufzugreifen.

Der wichtigste Schritt ist ohnehin, dass jede und jeder versucht, im eigenen Einflussbereich das Bestmöglichste zu tun. Und auch die Hoffnung, dass andere da sind auf dem Weg, die zur Seite stehen, wenn man selbst nicht mehr weiterweiß und weiter kann, den Mut verliert und in Resignation abgleitet. Einige finden sich wohl in jeder Generation, die das Feuer weitertragen.


Alle wollen immer nur das Allerbeste

Das Lesedrama gibt einen guten Überblick über einige der Utopien, die im Laufe der Geschichte, vor allem im 16./17. Jh., entwickelt wurden. Eines der bekanntesten Beispiele ist Thomas Morus‘ „Utopia“ (1516), dazu auch Tommaso Campanellas „Sonnenstadt“ (1602), Johann Valentin Andraes „Christianopolis“ (1619) oder Charles Fouriers Schriften (18./19. Jh.) u.a. über die freie Liebe, sowie Einblicke in matriarchalische Gesellschaften, die eine gute Alternative zur heute üblichen Klein-/Kleinstfamilie eröffneten.

Unter den klassischen Utopie-Modellen finden sich Unterschiede, aber viel mehr Gemeinsamkeiten, die nicht selten auf Ideen des Urvaters der Utopien, nämlich auf Plato und seine „Politeia“, zurückgehen.

Das ganze Lesedrama ist übrigens auf Youtube noch anzusehen:

https://www.youtube.com/watch?v=UmK8Sf-UT34 (beginnt erst bei Minute 18).

Nach der Aufführung des Lesedramas wurden die Zusehenden zu einer Abstimmung eingeladen. Die Fragen dazu mit Antwortmöglichkeit (Mehrfachlösung möglich) deckten sehr gut die Bereiche ab, um die es bei den klassischen Utopie-Modellen im Wesentlichen geht, weil sie die grundlegenden Fragen des Zusammenlebens beinhalten:
Wie gestalten wir die Arbeitswelt, die Wirtschaft, das Bildungssystem? Wie gehen wir mit Besitz um, wie mit Sexualität, wie mit der Natur? Wie sollen Kinder am besten aufwachsen?

Wirklich spannend wäre eine solche Abstimmung natürlich, wenn mehr Leute mitmachten, die ein breiteres Spektrum unserer Gesellschaft abbildeten. Jenen, die sich für Themen interessieren, die von Utopie-Modellen aufgegriffen werden, liegt meist ohnehin viel an gesellschaftlicher Veränderung in Richtung einer gerechteren Welt, eines Gesellschaftssystems, das weniger auf Ausbeutung, Gier und Unfreiheit baut. Theoretisch jedenfalls. In der Praxis und Überzeugungsarbeit haben wir gewiss noch einiges zu werkeln, bis wir – annähernd – eine Welt haben, wie wir sie uns wünschen.

* Zur „Utopischen Nacht“ gibt es auf diesem Blog einen Bericht von Corinna Antelmann vom 13.10.2020.


Donnerstag, 15. Juli 2021

„Allein, es zählt die Kunst – Text und Musik im Echo V“

Künstlerinnen-Schicksale standen im Mittelpunkt des von der GAV veranstalteten Abends im Linzer Cellostudio unter dem Titel „Allein, es zählt die Kunst – Text und Musik im Echo V“. Corinna Antelmann las aus ihrem Roman „Drei Tage drei Nächte“, Judith Gruber-Rizy aus ihrem Roman „Schwimmfüchslein“ begleitet vom Geiger Tokio Takeutchi und dem Cellisten Christoph Ernst, die Kompositionen von Reinhold Glière spielten.





Donnerstag, 1. Juli 2021

Und nach den Neuen kommen gleich die nächsten Neuen! Präsentation der neu aufgenommenen Mitglieder der GAV OÖ

"Kalt" muss nicht automatisch "ungemütlich" bedeuten, und es bleibt zu hoffen, dass der Plan aufgegangen ist, unsere zuletzt aufgenommenen Mitglieder wärmstens willkommen zu heißen. 

Es ist keine Gnade, die den KollegInnen zuteil ward, vielmehr zieren sie unsere Vereinigung und machen uns Freude. Gestern lasen - nach etlichen Verschiebungen! - kurze Texte aus ihren akutellen Arbeiten: Peter Assmann, Eva Fischer, David Fuchs, Marlene Gölz, Christine Mack, Mieze Medusa, Barbara Rieger und Luis Stabauer.

Es freut uns zudem, dass es keine interne Veranstaltung wurde, sondern immer wieder auch PassantInnen innehielten. Das Frieren hat sich also gelohnt - am Ende sogar mit einem Regenbogen.

Wenn alles gut geht, laden wir schon im nächsten Sommer zur Lesung der Mitglieder, die quasi simultan zur Präsentation gestern ausgewählt wurden. Auf dass die GAV floriere! Auf dass die Literatur in Oberösterreich immer weitere Kreise ziehe!

Mittwoch, 30. Juni 2021

Aus der Reihe: Fotos zur Ablenkung und Erbauung, Folge XV, 24. Juni 2021

 "Jetzt lege ich mir einen Campingkocher mit Gaskartusche zu, um für etwaige längere Ausfälle, die auch abseits von Panikmache erwartbar sind, gewappnet zu sein, die Wasserversorgung funktioniert bei uns im Haus auch ohne Strom, da das Wasser vom Hochbehälter am Froschberg kommt, eine funktionierende Taschenlampe habe ich ohnehin zu Hause und einiges an Lebensmitteln, die ohne aufwändige Kocherei zubereitet werden können, auch"  habe ich gerade in einem Mail an die GAV-Kollegin Elisabeth Strasser geschrieben, als Beifügung zu Informationen hinsichtlich unserer Nachspann-Sendung am kommenden Dienstag.

Gestern abend, etwa um 21.15 Uhr kam es bei einigen Häusern in Straßen meines Viertels zu einem bis 22.30 dauernden Stromausfall, die Menschen in den Neubauten in der Coulinstraße, darunter auch das Haus an der Stelle der Volkshochschule, kamen in den Genuß der Rolle als BeobachterInnen der relativen Finsternis ringsum. Auch die O-Busse fuhren dank eigener Stromversorgung ungehindert durchs Viertel, in der Pizzeria nebenan wurde ein improvisierter Gastbetrieb aufrecht erhalten und im Haus, in dem ich wohne, blieb das Stiegenhaus dank Notbeleuchtung an sich gefahrlos benutzbar, sieht man von den mitten im Weg abgestellten Kartons der Nachbarin im dritten Stock ab.

Ich war, auch dank Daphne Hrubys Reportage über die zunehmende Unsicherheit der Stromversorgung in europäischen Netzen, die vor einigen Wochen in den Dimensionen auf Ö1 zu hören war, gut auf ein derartiges Ereignis vorbereitet, wobei ich anmerken muss, dass ich nicht von einem länger andauernden Ausfall der Stromversorgung ausgegangen bin.

Zuerst einmal nachzusehen, ob die Stromlosigkeit nur den eigenen Haushalt betrifft, also zu überprüfen, ob der Schutzschalter gefallen ist bzw. die Sicherungen für die Zuleitung im Sicherungskasten im Stiegenhaus intakt sind, war ebenso Teil des Vorspiels zum Befund eines großflächigeren Stromausfalls wie die Feststellung, dass auch das Licht im Stiegenhaus nicht funktioniert. 

Bei der Notfallsnummer der Linz AG lief ein Tonband mit dem Hinweis auf eine relativ kleinräumige Störung einer Versorgungsleitung, der auch in seinem eigentlichen Domizil stromlose Teilhausbesitzer und Vermieter bestätigte nach seinem Eintreffen im Stiegenhaus den teilweisen Ausfall der Stromversorgung in seinem Straßenzug.

Im nachhinein fällt mir auf, dass ich auf besondere Ereignisse nicht ähnlich panisch oder ängstlich wie im Umgang mit meinem Körper zu reagieren imstande bin, sondern eher zu einer konstruktiven Gelassenheit neige, die mir möglich macht, den Überblick zu bewahren und im Gegensatz zu meinen körperlichen Zuständen nicht automatisch in Katastrophenszenarien abzudriften.

Dass mein persönliches Notfallsmanagement - man verzeihe mir diesen etwas befremdlichen Ausdruck - funktioniert, weiß ich schon lange, es hat mich auch schon einmal davor bewahrt, im Schlaf abzubrennen und ich nehme mir jetzt vor, dieses beruhigende Wissen in meinen Alltag stärker einzubinden.

Der Nachbemerkungen erster Teil:

Im gestrigen Journal-Panorama "Hinter den Kulissen der EM-Euphorie" kam auch Klaus Zeyringer, Germanist und Autor mehrerer Bücher über Fußball und Sport, zu Wort. In seinem Abschlussstatement meinte er, dass er sich nicht wünsche, dass Frankreich, Deutschland und Österreich in der EM weiter respektive gar ins Finale kommen, da er den in diesen Ländern betriebenen Nationalismus in Verbindung mit Sport für gefährlich halte. Worüber er in der gebotenen Kürze allerdings nicht mehr sprechen konnte, war die Tatsache, dass der Aufstieg des deutschen Teams ins Achtelfinale nur durch eine Niederlage gegen Ungarn, gleichbedeutend mit dem Aufstieg der ungarischen Nationalmannschaft, vereitelt werden könnte.

Immer nur diese Männer: im auch nationalistischen Taumel darüber, dass Österreichs Männerteam im dritten Anlauf erstmals Siege bei einer EM erreicht hat und somit auch erstmals über die Vorrunde hinauskam, wurde völlig außer Acht gelassen, dass das österreichische Frauenteam bei der ersten Teilnahme an einer EM 2017 die Vorrundengruppe gewann (2 Siege, 1 Unentschieden) und erst im Halbfinale ausschied. Um gleichzuziehen, müsste Österreichs Männerteam das Achtelfinale gegen Italien überstehen und erst im Viertelfinale "scheitern". Aufgrund der um die Hälfte geringeren Zahl an Frauenteams 2017 war für den Aufstieg ins Halbfinale ein Spiel weniger nötig als bei den Männern 2021, daher Halbfinale Frauen = Viertelfinale Männer.

Zweiter Teil:

Die beigefügten Fotos entstanden großteils in und um Rohr im Kremstal und Kematen. Für den Blog habe ich die Zahl der Fotos von 16 auf 5 reduziert.

Zum vorletzten Foto: Fast bis zur Unkenntlichkeit zergatschter Korpus eines Igels, der auf einer nur dem Anrainerverkehr dienenden Straße in Rohr von einem Traktor, Pickup-Truck oder einem "Privat-Panzer" (SUV) überrollt wurde. Man fährt auch in diesem Straßenzug "schnittig" oder wie ich behaupten würde, rücksichtslos gegenüber Tier und unter Umständen auch gegen Mensch. 

Erich Klinger







Freitag, 18. Juni 2021

Alle Neuen! Präsentationslesung am 30. Juni

Acht neu aufgenommene Mitglieder der GAV stellen sich vor

30. Juni, 19:30, bei Schönwetter im Garten vor dem Kulturverein Strandgut


Es lesen: Peter Assmann, Eva Fischer, David Fuchs, Marlene Gölz, Christine MackMieze Medusa, Barbara Rieger, Luis Stabauer. Moderation und Gespräch: Dominika Meindl

Mit 69 Mitgliedern (Tendenz steigend) stellt die GAV OÖ die größte Vereinigung von SchriftstellerInnen in Oberösterreich dar. Aus bekannt unguten Gründen konnten wir im Vorjahr die neu aufgenommenen KollegInnen mit Oberösterreich-Bezug oder Hauptwohnsitz nicht vorstellen, umso mehr freuen wir uns, dass es heuer klappt. Schön ist, dass fast zeitgleich der nächste Schwung an AutorInnen Teil unserer Vereinigung werden - die stolze Präsentation der Neuen ist 2022 also ein fixer Bestandteil unseres Veranstaltungsjahres!

Allgemeines zur GAV:

Der Name „Graz“ geht auf den Entstehungsort der basisdemokratischen Versammlung zurück: 1973 gründeten AutorInnen wie H.C. Artmann, Gerhard Rühm, Wolfgang Bauer, Ernst Jandl, die unlängst verstorbene Friederike Mayröcker oder Alfred Kolleritsch die GAV. Kulturpolitisches Engagement und die antifaschistische, emanzipatorische Haltung machen die DNA der GAV aus. Die Regionalgruppe Oberösterreich ist die größte und aktivste, sie steht in enger Verbindung mit der Zentrale in Wien, arbeitet aber als autonome AutorInnengruppe. 

Kulturverein Strandgut: 

Ottensheimer Str.25


Mittwoch, 2. Juni 2021

Start des Channels "Vorlesestunde"

Heute beginnt die erste VORLESESTUNDE auf DORF TV:
2. Juni, 19:30 Uhr: Corinna Antelmann
Weitere Termine:
16. Juni, 19:30 Uhr: Sven Daubenmerkl
30. Juni, 19:30 Uhr: Eva Fischer
14. Juli, 19:30 Uhr: Judith Gruber-Rizy
28. Juli, 19:30 Uhr: Peter Hodina
11. August, 19:30 Uhr: Siegfried Holzbauer
25. August, 19:30 Uhr: Erich Klinger
8. September, 19:30 Uhr: Hermann Knapp
22. September, 19:30 Uhr: Erika Kronabitter
6. Oktober, 19:30 Uhr: Till Mairhofer
20. Oktober, 19:30 Uhr: Kurt Mitterndorfer
3. November, 19:30 Uhr: Barbara Rieger
17. November, 19:30 Uhr: Renate Silberer
1. Dezember, 19:30 Uhr: Leopold Spoliti
15. Dezember, 19:30 Uhr: Luis Stabauer
29. Dezember, 19:30 Uhr: Robert Stähr
12. Jänner, 19:30 Uhr: Richard Wall

26. Jänner, 19:30 Uhr: Andreas Weber 

SCHAURIG, SPANNEND, RÄTSELHAFT

 Am Dienstag, den 28. September 2021 liest Dietmar Füssel ab 19 Uhr aus seinem neuen Roman ‚Ricardi‘. Füssels neuer Roman ist eine originel...